Tag der offenen Tür zum Gründertag am 17.11.2020

  • 29.09.2020
  • Lotsendienst
  • von Lotsendienst
Im Rahmen der Gründerwoche veranstaltet der Lotsendienst im TGZ einen Tag der offenen Tür. An diesem Tag erfahren Interessenten, in welchem Umfang der Lotsendienst beim Schritt in die Selbständigkeit helfen kann und welche Partner zur Unterstützung der Gründungsumsetzung zur Verfügung stehen. Aufgrund der aktuellen Corona-Problematik sind verbindliche Anmeldungen bis zum 9.11.2020 Voraussetzung für die Teilnahme.

 

Ansprechpartnerin: Gundela Otto, Projektleiterin Lotsendienst, Telefon 03381-381630 lotsendienst@tgz-brb.de

Nähere Informationen zur Gründerwoche und den angebotenen Veranstaltungen finden Sie unter:

https://wirtschaftsregionwestbrandenburg.de/veranstaltung/fit-fuer-die-gruendung-tipps-und-tricks-fuer-gruenderinnen-in-westbrandenburg/

Termin nächster Gründungsworkshop

  • 08.09.2020
  • Lotsendienst
  • von Lotsendienst

Der Lotsendienst im TGZ veranstaltet im Zuge der Gründerwoche vom 17.11.2020 bis 19.11.2020, jeweils von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr einen dreitägigen Workshop für Gründungsinteressierte, die wissen möchten, ob ihre Geschäftsidee am Markt funktionieren kann. Dazu werden die Vorhaben gemeinsam mit Experten analysiert und weiterentwickelt. Das Angebot richtet sich an Beschäftigte und Arbeitslose. Kosten für die Teilnahme fallen nicht an, da der Lotsendienst durch das Land Brandenburg und EU gefördert wird.

Telefon 03381-381630 lotsendienst@tgz-brb.de

 

Interview mit Gründer Matthias Tröger

  • 01.09.2020
  • Lotsendienst
  • von Lotsendienst

Hallo Herr Tröger,

danke, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview genommen haben.

Bitte stellen Sie sich und Ihr Business kurz vor.

Hallo, mein Name ist Matthias Tröger und ich wohne hier in der tollen und schönen Stadt Brandenburg an der Havel.

Ich führe ein kleines Kfz-Sachverständigenbüro für Schäden im Bereich Kraftfahrzeug und Kraftfahrzeug Bewertung. Zu finden bin ich in der Upstallstraße 2 a, [direkt gegenüber der Waschboxen] in Brandenburg an der Havel.

Ich habe eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker und später zum Kraftfahrzeugtechniker-Meister absolviert. Durch meine jahrelange Berufserfahrung in der Kfz-Unfallinstandsetzung, habe ich 2019 entschieden eine Ausbildung zum geprüften und anerkannten Kfz-Sachverständigen für Schäden und Bewertung zu bestehen.

Seit März 2020 kommen nun Kunden zu mir, oder ich zu den Kunden, um unter anderem Unfallgutachten im Haftpflichtschadenfall, Schadengutachten bei Kasko- Vollkaskoschäden (nach Einverständnis der Versicherung), Wertgutachten und Fahrzeugbewertungen, Beratung beim Fahrzeugkauf, Erstellung von Zustandsberichten (Leasingrückläufer), Ermittlung von Reparaturkosten errechnen und erstellen zu lassen.

Welche Herausforderungen gab es auf dem Weg zur Gründung und wie haben Sie diese gemeistert?

Ich war mir sehr unsicher, ob ich bereit für die Selbstständigkeit und in der Lage sein würde, diese fehlerfrei umzusetzen. Themen wie Finanzierung, Beihilfen oder Gründerkredite sowie die Anmeldung beim Finanzamt, Gewerbeanmeldung, Buchhaltung und Versicherungen waren mir bekannt, aber wie das so richtig läuft wusste ich nicht wirklich.

Über den Lotsendienst wurden mir alle wichtigen Grundlagen vermittelt, um mit gutem Gewissen und vor allem mit einem guten Gefühl in die Selbstständigkeit zu starten. Individuelle Fragen zur Gründung wurden zu meiner Zufriedenheit beantwortet.

Im Einzelcoaching stand mir ein Unternehmensberater zur Seite, um alle Schritte in die Selbständigkeit zu begleiten. Ich bekam Unterstützung beim Erstellen eines Businessplans, beim Gespräch mit der Bank, um ein Geschäftskonto zu eröffnen oder einen Kredit zu beantragen.

Das Team vom Lotsendienst im Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) hat mir sehr geholfen, um meinen Traum von der Selbstständigkeit nicht nur zu träumen, sondern auch zu leben! Danke dafür.

Haben Sie Tipps für künftige Selbständige?

Denk nicht zu lange über deine Idee nach, mach es einfach, ansonsten macht es ein anderer! Wenn du für eine Sache brennst und dafür eine Leidenschaft entwickelt hast, machst du auf jeden Fall nichts falsch. Es wird nicht unbedingt leicht werden aber wer dranbleibt wird auch im Laufe der Zeit für seine Mühe belohnt.

Inwieweit hatte die Corona - Pandemie Einfluss auf Ihr Gründungsvorhaben?

Ich befand mich gerade in den letzten Zügen meiner Gründung und hatte wenige Tage zuvor meinen Mietvertrag unterschrieben. Es gab also kein Zurück mehr! Ich wollte auch loslegen, um meine Selbstständigkeit voranzutreiben und damit mein Leben zu finanzieren.

Die Auswirkungen von Corona haben mich schwerer getroffen, als angenommen. Die Vor-Ort-Ansprache in Autohäusern und Versicherungsagenturen gestaltet sich durch die Sicherheitsmaßnahmen im Moment schwieriger.

Unternehmen scheinen vorsichtig zu agieren bei der Beauftragung von Neueinsteigern.

Dennoch habe ich schon erste Aufträge erhalten und bin zuversichtlich, dass mit ein bisschen Glück und Tatkraft alles seinen Weg nimmt.

Wie schätzen Sie den Nutzen der Beratung durch das Projekt Lotsendienst ein?

Alles in allem eine runde Sache! Die Möglichkeit, an einem geförderten Workshop teilzunehmen, ist eine gute Sache. Man bekommt in einer kleinen Gruppe eine Vielzahl an nützlichen Tipps, über die man selbst vielleicht gar nicht nachgedacht hätte. Das Einzelcoaching im Anschluss ist eine große Unterstützung für die konkrete Umsetzung der Selbständigkeit. Ich bekam viel nützliche Tipps und Hilfe auf dem Weg und das auf eine sehr menschliche, souveräne und kommunikative Art.

Hätten Sie sich noch zusätzliche Unterstützungsangebote gewünscht oder brauchen Sie jetzt noch weitere Unterstützung?

Mit dem Workshop und der Einzelberatung war ich sehr zufrieden.

Ich würde es begrüßen, wenn mich auf meinem weiteren Weg durch die Selbstständigkeit jemand begleitet, der mein kleines Unternehmen durch seine Kompetenz weiter unterstützend voranbringt. Sei es bei der Frage, Werbung richtig einzusetzen oder wie bekommen Kunden Notiz von mir u.v.m. Dafür werde ich ggf. das BAFA-Beratungsangebot in Anspruch nehmen.

Würden Sie unser Projekt weiterempfehlen?

Auf jeden Fall! Ich würde es als ein Muss einstufen und es zur Bedingung machen, wenn man den Schritt in die Selbstständigkeit gehen möchte. Ich könnte mir vorstellen, dass viele Ideen zur Selbstständigkeit nicht gescheitert wären, wenn diejenigen an solch einem Projekt teilgenommen hätten.

Der Lotsendienst ist durch das Land Brandenburg und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert und damit für Unternehmensgründer und Unternehmensnachfolger kostenfrei.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Mein größter Wunsch ist es, dass sich mein Kfz – Sachverständigenbüro in nächster Zeit so entwickelt, dass ich meinen Lebensunterhalt damit verdienen kann. Alles andere ergibt sich dann von allein.

Meinem Wunsch liegt zugrunde, dass sich die Wirtschaft schnellstmöglich von der Corona – Krise erholt und alle Menschen gesund werden und bleiben.

Danke, Matthias Tröger

Vielen Dank für das offene Gespräch und die konstruktive Zusammenarbeit während der Beratung. Wir wünschen Ihnen alles erdenklich Gute für Sie persönlich und Ihre unternehmerische Zukunft. Wenn sich künftig Fragen ergeben, treten Sie gern mit uns in Kontakt.

Interview mit Gründerin Monika Valentine Martinčević

  • 01.09.2020
  • Lotsendienst
  • von Lotsendienst

Hallo Frau Martinčević,

Bitte stellen Sie sich und Ihr Business kurz vor.

Mein Name ist Monika Valentine Martinčević. Nach dem Studium (Theaterwissenschaft, Germanistik) habe ich über 15 Jahre lang als Pressesprecherin an diversen Stadttheatern in Deutschland gearbeitet. Zuletzt war ich Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Brandenburger Theater, bis ich 2018 meinem Herzenswunsch nachging und mich im März 2019 selbständig machte. Mein Business: Ich bin Texterin (SEO und Print) und Deutschdozentin an der Akademie Seehof und an der Technischen Hochschule Brandenburg. Ende des Jahres schließe ich meine Weiterbildung als Interkulturelle Kompetenztrainerin ab und kann dann ab 2021 auch Interkulturelle Kommunikation – Trainings anbieten.

Welche Herausforderungen gab es auf dem Weg zur Gründung und wie haben Sie diese gemeistert?

Ich denke, die größte Herausforderung war es, meine Neigungen zu bündeln. Noch heute steht auf meiner Visitenkarte: Texterin, Deutschdozentin, Interkulturelle Kompetenztrainerin, Autorin, Übersetzerin. Dass ich all die Gebiete innerhalb der letzten 17 Monate abgedeckt hätte, wäre geflunkert (lacht) und wie ich denke, etwas unrealistisch. Ich habe mich auf die oben genannten drei Bereiche fokussiert und meine Energie komplett darin investiert. Die Unternehmensberaterin, die mich auf dem Weg zur Gründung professionell begleitete, bestärkte mich in meiner „Mehrgleisigkeit“ und zeigte mir Wege auf, wie ich mich am besten fokussiere, ohne das Ganze aus den Augen zu verlieren. Schließlich ergänzen sich die Fertigkeiten ja am Ende gewinnbringend.  

Haben Sie Tipps für künftige Selbständige?

Bleiben Sie am Ball und verlieren Sie künftige Weiterbildungen in Ihrem Bereich nicht aus den Augen. In der Interkulturellen Kommunikation gibt es den Begriff „Standbein“ und „Spielbein“. Das Standbein ist meine Kultur, die mich geprägt hat und mich nährt. Doch ich benötige in der Kommunikation auch ein Spielbein, das mich flexibel agieren und reagieren lässt. Als Unternehmer/In sollte man aus meiner Sicht ein Stand- und Spielbein haben.

Wie schätzen Sie den Nutzen der Beratung durch das Projekt Lotsendienst ein?

Für mich war die Beratung des Lotsendienstes immens wichtig. Der Lotsendienst war für mich ein entscheidender Sparringspartner, auf den ich während meiner Gründungsphase bauen konnte. Ich habe bei dem viertägigen Gründungsworkshop die offene Kommunikation mit Interessierten aus den unterschiedlichsten Branchen sehr geschätzt. Bereits zu diesem Zeitpunkt merkte ich, worauf man als Unternehmerin achten sollte.

Die anschließende mehrmonatige Begleitung einer professionellen Unternehmensberaterin war besonders bei den administrativen Angelegenheiten, die man in der Regel vielleicht nicht unbedingt sehr gerne macht, sehr hilfreich. Jemanden an der Seite zu haben, der die Komponenten der Gründung zeitökonomisch kompakt und anwendungsbasiert vermittelte, war sehr hilfreich für mich.

Hätten Sie sich noch zusätzliche Unterstützungsangebote gewünscht oder brauchen Sie jetzt noch weitere Unterstützung?

Natürlich stellen sich nach einem Jahr noch andere, weitere Fragen. Bei mir sind das eher branchenspezifische Fragen, für die man sich an die dementsprechenden Verbände wenden kann - bspw. in meinem Fall, den Texterverband.

Für die Kreativbranche gibt es weiterführende, professionelle Unterstützungsangebote durch die Kreativagentur Brandenburg und last but not least schätze ich den Austausch in diversen Netzwerken wie beispielsweise im Rahmen des Unternehmerinnen Netzwerks Brandenburg (dessen stellvertretende Sprecherin ich zurzeit bin) und des Meetups Brandenburg - ein junges, loses Netzwerk Brandenburger Selbständiger.

Würden Sie unser Projekt weiterempfehlen?

Ja, unbedingt. Abgesehen davon sollte man es nicht unerwähnt lassen, dass dieses professionelle, von EU-Mitteln geförderte Beratungsangebot einmalig in Deutschland ist.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Das Projekt Havel Valley, eine aktuelle Initiative Brandenburger Selbständiger, lebt es gerade vor. Wünschenswert wäre es, dass sich längerfristig eine Start-up-Gründerszene in Brandenburg niederlässt, vor den Toren Berlins. Brandenburg liefert hierfür nicht nur im Bereich der Work-Life-Balance ideale Bedingungen.

Vielen Dank für das offene Gespräch und die konstruktive Zusammenarbeit während der Beratung. Wir wünschen Ihnen alles erdenklich Gute für Sie persönlich und Ihre unternehmerische Zukunft. Wenn sich künftig Fragen ergeben, treten Sie gern mit uns in Kontakt.

Interview mit Gründer Ronny Müller

  • 05.08.2020
  • Lotsendienst
  • von Lotsendienst

Hallo Herr Müller,

danke, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview genommen haben.

Bitte stellen Sie sich und Ihr Business kurz vor.

Ich bin Ronny Müller, Moderator, Sprecher & Synchronsprecher. Auch Schauspieler kann man noch dazuzählen – da das besonders beim Synchronsprechen von großer Bedeutung ist. Da geht es dann darum, in kürzester Zeit die Gefühle und das Tempo der Person die man spricht wahrzunehmen und dann textlich umzusetzen. Auch wenn man manchmal ins Schwitzen kommt, macht es riesigen Spaß. Die einzelnen Tätigkeiten sind sehr unterschiedlich und genau die Unterschiede bereiten mir am meisten Vergnügen, da es selten den gleichen Auftrag gibt. Mal gibt es eine Podiumsdiskussion dann ein Live-Hörspiel, dann ist man wieder im Atelier. Die drei Bereiche in denen ich arbeite sind ja schon an sich ein wenig unterschiedlich. Als Moderator hat man andere Anforderungen und Gegebenheiten als Synchronstimme und innerhalb des Synchronbereiches hat man auch noch mal wechselnde Rollen. Dieser Wandel von Projekt zu Projekt ist das, was den größten Spaß ausmacht.

Welche Herausforderungen gab es auf dem Weg zur Gründung und wie haben Sie diese gemeistert?

Vor dem Workshop war ich mir nie so sicher, ob das was ich schon über die Selbstständigkeit wusste, auch alles richtig ist. Das betraf vor allem Thematiken wie Finanzamt, Gewerbeanmeldung, Buchhaltung und Versicherungen. Zwar habe ich schon viel darüber gelesen und so langsam verstanden gehabt – aber man hatte dann doch das Gefühl das man von überall ein bisschen aufsaugte, aber nicht wirklich wusste, welcher Stein nach welchem kommt. Da war es dann schön, alles gebündelt im Lotsendienst vermittelt zu bekommen und alle seine individuellen Fragen zu stellen. Insbesondere meine persönliche Beraterin am Standort des Lotsendienstes im Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) hat mir oft kurzfristig geholfen und mich in die richtige Richtung geschickt. Ergänzend hatte ich noch zwei wirklich gute Freunde aus Berlin, die selber selbstständig sind und mir Tipps geben konnten, wie der Start der Selbstständigkeit aussieht und was danach passiert. Das hat mich alle Herausforderungen meistern lassen.

Inwieweit hatte die Corona-Pandemie Einfluss auf Ihr Gründungsvorhaben?

Als ich in der Gründung war, war das definitiv ein großer Punkt, den ich berücksichtigt habe, aber ich wollte auch loslegen und meine Traumvorstellung umsetzen. Besonders für den Anfang habe ich mir aber finanzielle Unterstützung geholt, um meinen Einstieg zu erleichtern. Dennoch sind die Auswirkungen von Corona etwas schwerer als angenommen. Auch wenn viele Unternehmen schon länger wieder aktiv sind, bleiben sie vorsichtig und überlegen bei Neueinsteigern noch mehr als sonst, auch weil derzeit der Platz für, zum Beispiel neue Synchronsprecher, nicht da ist. Mit diesem Wissen wird man auch schnell selbst aktiver und entwickelt eigene Konzepte für Hörbücher oder Videoformate auf YouTube und Twitch – um auf jeden Fall präsent zu sein. Also Dinge, die sich von zu Hause aus mit meinem Set Up machen lassen. Dazu kommt noch der Kontakt zu anderen Schauspielern und Künstlern die Projekte starten – bei denen man auch dabei ist. Dennoch habe ich schon erste Aufträge von Unternehmen bekommen und denke, dass alles weiter voranschreitet.

Haben Sie Tipps für künftige Selbständige?

Einfach loslegen! Wenn du eine Idee hast die dich erfüllt, dann kannst du gar nicht falsch liegen. Wenn du mit Leidenschaft rangehst, dann machst du auf jeden Fall alles richtig. Es ist nicht schlimm, wenn man mal zweifelt oder es nicht ganz so gut läuft. Es geht nicht, alles perfekt zu machen, sondern darum, dran zu bleiben. Jeder von uns wankt mal, das ist normal. Damit sind wir nicht alleine, aber dranbleiben ist extrem wichtig, wenn auch nicht immer einfach. Macht das, was euch

glücklich macht! Versucht die Hindernisse, die ihr habt zu überwinden, bleibt nicht in einem Job, der euch unglücklich macht. Packt eure Idee und legt los, egal wie der Anfang aussehen wird.

Wie schätzen Sie den Nutzen der Beratung durch das Projekt Lotsendienst ein?

In zwei Wörtern – richtig gut. Allein schon die Möglichkeit, kostenfrei an einem Workshop teilzunehmen, ist toll. Man bekommt dann als kleine Gruppe viele nützliche Tipps, die bestimmt nicht in jedem Handbuch stehen und man kann seiner Idee das erste Mal Arme und Beine verleihen. Nach dem Workshop hilft ein/e Berater/in, die Vision der Selbstständigkeit umzusetzen. Ich bekam viel Input und Hilfe auf meinem Weg und das alles sehr menschlich und kommunikativ.

Hätten Sie sich noch zusätzliche Unterstützungsangebote gewünscht oder brauchen Sie jetzt noch weitere Unterstützung?

Mit dem Workshop und der Einzelberatung mit meiner Beraterin war ich sehr zufrieden. Man darf jedoch nicht vergessen, dass der Großteil von einem selbst kommen muss. Man setzt sich viel mit seinen Zahlen und dem Konzept auseinander. Daher finde ich, dass die Unterstützung des Lotsendienstes, insbesondere die Beratung, definitiv ein ausreichendes Fundament ist. Aktuell gibt es in der Tat immer mal wieder kleine Fragen, die ich gern noch mal stellen würde. Ich denke aber, die wirklich entscheidenden Fragen kommen am Ende des ersten Geschäftsjahres. Dafür wünsche ich mir noch mal ein Gespräch mit meiner Beraterin um zu zeigen, was bisher passiert ist und was man noch verbessern kann.

Würden Sie unser Projekt weiterempfehlen?

Definitiv ja! Ich würde es sogar als notwendig einstufen, wenn man in die Selbstständigkeit gehen will. Man kriegt alle Informationen zusammengefasst aus einer Richtung und kann viele Fragen stellen. Noch dazu wird der Lotsendienst durch das Land Brandenburg und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert und damit für Gründende und Unternehmensnachfolgende kostenfrei.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Allem voran, dass sich Corona legt, die Menschen gesund werden, die Wirtschaft sich so gut es geht erholt und wieder mehr Platz für Neueinsteiger da ist. Ich wünsche mir, dass ich auch weiterhin an vielen Projekten teilhaben darf und es auch noch mehr werden - sei es auf der Bühne, vor dem Mikrofon oder im Fokus der Kamera. Ich bin aber auch offen für Neues und Überraschungen, denn ich nehme das Leben, wie es kommt. Was ich mir aber ganz konkret erträume: Eine Blockhütte und einen 67er Chevrolet Impala.

Vielen Dank für das offene Gespräch und die gute Zusammenarbeit. Wenn Sie in Zukunft Fragen haben, melden Sie sich gern.