Härtere Bedingungen für Gründerinnen und Gründer aus Hartz lV

  • 02.07.2012
  • Lotsendienst
  • von Lotsendienst

Es ist vollkommen nachvollziehbar, dass die Behörde nicht Unternehmen auf Dauer aus Steuergeldern bezuschussen will, die nicht in der Lage sind, sich am Markt zu behaupten.

Die Maßnahmen des Lotsendienstes im TGZ zielen ebenfalls auf die Tragfähigkeit der Geschäftsidee ab und können die Präsentation vor dem Gründerausschuss vorbereiten. Potenzielle Existenzgründerinnen und –gründer werden beim Lotsendienst zunächst in einem sogenannten GründungsCheck auf Herz und Nieren geprüft. Dabei werden die Geschäftsidee und die Unternehmerpersönlichkeit von erfahrenen Trainern genauestens unter die Lupe genommen. Im Ergebnis wird eine Empfehlung gegeben, ob es sich lohnt, die Geschäftsidee weiter zu verfolgen oder wegen mangelnder Marktfähigkeit aufzugeben. Handelt es sich um eine tragfähige Idee, erhält die Gründerin oder der Gründer durchschnittlich 30 Stunden individuelle Beratung bis zur Gründung des Unternehmens. In dieser Zeit wird in erster Linie der Businessplan erarbeitet, aber auch jegliche sonstige Unterstützung bei der Gründungsvorbereitung gegeben.

Somit ist die Gründerin oder der Gründer bestens vorbereitet, wenn sie oder er vor dem Gründerausschuss des Jobcenters auftreten muss, und den Mitgliedern des Ausschusses stehen zur Beurteilung ein aussagefähiger Businessplan und der Ergebnisbericht des GründungsChecks zur Verfügung.

Selbstverständlich richten sich die Angebote des Lotsendienstes im TGZ nicht nur an Empfänger von Hartz lV, sondern an alle Erwerbslosen und Beschäftigten in der Stadt Brandenburg, die sich mit dem Gedanken der Selbständigkeit tragen.

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