Gründungszuschuss gerade für Frauen wichtig Bewilligungen deutlich zurückgegangen

  • 11.09.2013
  • Lotsendienst
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Mit dem Gründungszuschuss werden seit 2006 Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit gefördert. Bis zum Ende des Jahres 2011 bestand ein Rechtsanspruch auf die Förderung - das wurde vom Bund gestrichen. Außerdem wurde der bei der Gründung erforderliche Restanspruch auf Arbeitslosengeld I von 90 auf 150 Tage erhöht, so dass den Existenzgründerinnen und Existenzgründern weniger Zeit für die Planung bleibt. Bereits nach wenigen Wochen in der Arbeitslosigkeit muss die Förderung beantragt werden.

Die Zahl der von den Arbeitsagenturen bewilligten Gründungszuschüssen ist seitdem deutlich zurückgegangen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit erhielten im Januar 2013 im Vergleich zum Vorjahresmonat 79,2 Prozent weniger Frauen und 82,4 Prozent weniger Männer einen Gründungszuschuss.

Baaske: "Unternehmensgründungen sind Jobmotoren. Sie schaffen viele neue Arbeitsplätze. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat mit ihren drastischen Kürzungen den Motor abgewürgt. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die nächste Bundesregierung diesen fatalen Schritt rückgängig macht. Studien belegen, dass über 80 Prozent der geförderten Unternehmen auch eineinhalb Jahre nach der Gründung noch am Markt existieren. Das zeigt, dass der Gründungszuschuss ein nachhaltiges Instrument der Arbeitspolitik ist, von dem vor allem Frauen profitieren."

Die GFMK wurde 1991 auf Initiative der damaligen Brandenburgischen Sozialministerin Regine Hildebrandt ins Leben gerufen. Deshalb war Potsdam der erste Sitzungsort. Baaske: "Das war eine wichtige Initialzündung. Sie ist seitdem ein unverzichtbares Instrument geworden, um gemeinsame Strategien in der Frauen- und Gleichstellungspolitik zu entwicklen".

Quelle: www.masf.brandenburg.de

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